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Archiv vor 2016

alle Beiträge aus 2016 und früheren Jahren

Sie möchten erfahren, was in der Vergangenheit Personal-relevantes passiert ist? Woran der Lspv beteiligt war? oder zu welchen Themen-Veranstaltungen der Lspv eingeladen hat?

Informieren Sie sich in unserm Archiv zu Medienmitteilungen/Leserbriefe, Politik und Veranstaltungen des Verbandes.


Jahr 2016

Medienmitteilungen
MM vom 16. März 2016: Einmal mehr trifft es das Personal

Die Staatsangestellten sind in den vergangenen Jahren immer wieder von Sparmassnahmen stark betroffen gewesen und haben diese stets mitgetragen.

Im Rahmen des KP 17 sind weitere das Personal treffende Sparmassnahmen vorgesehen; wir meinen - genug gespart! PDF



Veranstaltungen des Verbandes

♦ 104. Mitgliederversammlung

Am 17.03.2016, 17.45 Uhr
Ort: Theater Pavillon der Luzerner Spielleute, Spelteriniweg 6 Luzern

Einladung/Themen fokus-PDF
Jahresbericht des Präsidenten PDF


♦ Vorabendgespräch des Lspv zum Thema „Sparen – neu denken!“,

Am 08.11.2016, 17.30h
Ort: Hochschule Luzern – Wirtschaft (Auditorium)

Emil Mahnig (Moderator) unterhält sich mit Fachpersonen der Hochschule Luzern – Wirtschaft, der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit und aus der Privatwirtschaft mit dem CEO Rainer Roten von Schindler Unternehmung zum Umgang mit dem Thema "Sparen - neu denken".

Podiumsteilnehmende:
Katharina Lechner, HSLU-SA: Gedanken zum Thema PDF

Rainer Roten, Schindler Aufzüge AG: das Interview im Vorfeld PDF

Roland Fischer, HSLU-W

Details finden sich im fokus Nr 2/2016


♦ Lspv-Workshop: „Gut Schlafen-sicherer leben

In Zusammenarbeit mit der der Präventionskampagne der SUVA
Am 11.10. und am 14.11.2016
Ort: Kursraum SBK, Denkmalstr. 1, beim Bourbaki Luzern
mehr Infos PDF und "für Aufgeweckte das Schlaf-Quiz der SUVA".


Politik

1. Landsgemeinde der Allianz gegen das Sparen im Kanton Luzern

Am 27.09.2016, 18.00 Uhr

Ort: Regierungsgebäude Kantonsratssaal, Luzern

Der Lspv nimmt mit einer Delegation teil >Bild
Bericht Landsgemeinde PDF

Resolution für einen lebenswerten Kanton Luzern - Text PDF

Resolution Begründung /10. Nov. 2016

Wir alle sind von der Abbaupolitik betroffen. Wir lassen uns aber nicht länger von der Regierung gegeneinander ausspielen. Nur gemeinsam sind wir stark! Statt jedes Jahr über weitere Abbaumassnahmen zu streiten, wollen wir den Kanton Luzern wieder vorwärts bringen. Dazu braucht es endlich wieder eine Diskussion über die vom Staat erbrachten Leistungen und nicht nur über deren Kosten.


SparInfo Nr. 1/Mai 2016:
Planungsbericht über Perspektiven und Konsolidierung der Kantonsfinanzen (KP 17)

  • Mit voller Wucht haben die Sparmassnahmen, die die Regierung im März beim Posten Staatspersonal bekanntgegeben hat, eingeschlagen:
    • Besondere Sozialzulage streichen
    • Dienstaltersgeschenk (DAG) vollständig streichen
    • Wöchentliche Arbeitszeiterhöhung um ca. 1,25 Stunden
  • Wegfall von drei bisher besoldeten Frei-/Feiertagen dafür eine 5. Ferienwoche für alle bis
    und mit Alter 59

Mit dieser Lspv-Spar-Info zum KP 17 halten wir Sie über Verhandlungen mit dem Arbeitgeber und unsere Arbeit auf dem Laufenden >PDF


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Jahr 2015

Medienmitteilungen/Leserbriefe

Leserbrief des LSPV zum Beamteninserat der SVP
Neue Luzerner Zeitung, Ausgabe 13. März 2015

Das Inserat der SVP mit dummen Sprüchen über Staatsangestellte ist beleidigend. Die Mitarbeitenden des Kantons Luzern arbeiten effizient und erbringen sehr gute Dienstleistungen, wie Studien belegen. Das Bild der SVP von den «Beamten» ist mehr als verstaubt – zudem gibt es schon lange keine Beamten mehr. Die Staatsangestellten müssen sich daher auch nicht betroffen fühlen. Wir als Verband finden aber, dass es schlichtweg beschämend und inakzeptabel ist, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf diese Art schlecht zu machen und damit Wahlkampf zu betreiben.
H.C. Stalder, Geschäftsführerin Luzerner Staatspersonalverband LSPV, Luzern


Veranstaltungen des Verbandes

Kundgebung gegen die Sparmassnahmen.
Am 24. November 2015 findet um 18 Uhr auf dem Kornmarkt (beim Rathaus) in Luzern die Kundgebung gegen die Sparmassnahmen im Kanton Luzern statt. Diese ist organisiert von der „Allianz für Lebensqualität“ und von der Arbeitsgemeinschaft der Luzerner Personalverbände ALP und vielen weiteren Organisation aus Bildung, Sozialem, Sicherheit, Verkehr usw. unterstützt wird.

Das Staatspersonal ist von den Sparmassnahmen verschiedentlich betroffen. Der Lspv unterstützt die Kundgebung und motiviert zur Teilnahme Flyer (PDF)


Vorabendgespräch, 20. Oktober 2015 - „Sicherheit im Öffentlichen Raum“
Mit dem Kommandanten der Luzerner Polizei Adi Achermann. Weitere Teilnehmende sind: Urs Krügel, Quartierpolizei, Stefan Kurath, Architekt und Stadtplaner (Prof.ZFH am Institut Urban Landscape der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW).

Moderation Emil Mahnig, Journalist und Geschäftsführer medimatrix.ch

Der Begriff «öffentlicher Raum» findet überwiegend Anwendung in der Stadt- und Verkehrsplanung. Urban soll die Stadt heute sein, «brummen» soll und muss es in der Stadt. Aber wie steht es um die Sicherheit der Bewohner/innen, der Besuchenden und ganz allgemein der Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Raums? Was wünschen oder fürchten die einzelnen Gruppen?

Luzerner Staatspersonalverband und Verband Luzerner Polizei (PDF)

Mitgliederversammlung, Einladung zur 103 GV am 12. März 2015 im Regierungsgebäude (PDF)


Jahr 2014

Veranstaltungen des Verbandes

30. März 2014 - Präsidentenwechsel im Lspv

Rücktritte Vorstand; Präsident Peter Dietschi, Vorstandsmitglieder Franz Egli, Roger Metz, Philipp Schneider

Neu gewählte VS-Mitglieder: Präsident R. Kottmann, Stefan Züricher, Anita Weingartner-Isaak, Roger Marfurt, M. Sonanini

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120 Mitglieder waren der Einladung zur Versammlung des Luzerner Staatspersonalverbandes gefolgt und liessen sich zu Beginn durch Benno Fuchs, den CEO des Kantonsspitals, über die Entwicklungen im Gesundheitswesen und insbesondere über das Luzerner Kantonsspital, das sich über die Kantonsgrenzen hinaus vernetzt und als starker Player „mit Wertschätzung, Wissen und Weitblick“ auftritt, orientieren. Der scheidende Lspv-Präsident Peter Dietschi berichtete zum letzten Mal nach acht Jahren an der Spitze des Verbandes über die Tätigkeiten in den vergangenen zwölf Monaten und schloss das Geschäftsjahr 2013 mit einem kleinen Gewinn ab. Er wies darauf hin, dass der Lspv seine Anliegen in den 101 Jahren seines Bestehens zwar stets kritisch und hart in der Sache, jedoch immer mit Stil und Fairness vertreten hat, was ihm den Respekt der Arbeitgeber einbrachte. In Wertefragen, Chancengleichheit, Weiterbildung, Lohn- und Personalfragen, Qualität am Arbeitsplatz usw. bleibe der Lspv für die Mitarbeitenden, aber auch für die Arbeitgeber – bei allen Differenzen – weiterhin ein unverzichtbarer Partner und eine wichtige Orientierungshilfe.

Die Mitglieder genehmigten den Jahresbericht und die Jahresrechnung, stimmten den Mitgliederbeiträgen zu, verabschiedeten drei verdiente und wählten vier neue Vorstandsmitglieder. Auch die vorgeschlagene Statutenänderung der im Jahr 1936 gegründeten Sterbekasse wurde nach verschiedenen Voten und nach kurzer Diskussion mehrheitlich gutgeheissen.

Als Nachfolger von Peter Dietisch wurde der 35-jährige Raphael Kottmann aus Oberkirch zum neuen Präsidenten gewählt. Der Ing.-Agronom FH/BLaw/CAS AR arbeitet als Fachlehrer Wirtschaft und Recht am Berufsbildungszentrum Weiterbildung BBZW an verschiedenen Standorten. Zudem ist er seit 2013 Leiter des landwirtschaftlichen Rechtsdienstes des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes in Sursee. Seit drei Jahren gehört er überdies der CVP-Fraktion im Kantonsrat an. Roger Marfurt, Mario Sonanini, Anita Weingartner-Isaak und Stefan Zürcher unterstützen neu das Vorstandsgremium, dem Esther Ruckstuhl Zehnder, die zur Vizepräsidentin ernannt wurde, Franz Gerritsen als Vertreter des Pensioniertenverbandes, Sylvia Weber und Carmen A. Zimmermann sowie Geschäftsführerin Helga Christina Stalder angehören.

Präsident Peter Dietschi wurde zum Ehrenpräsidenten und Franz Egli, langjähriges Vorstandsmitglied und ehemaliger Arbeitnehmervertreter in den Kommissionen Hilfsfonds und Schlichtungsstelle, zum Ehrenmitglied gewähltDie seit zehn Jahren im Vorstand tätigen Roger Metz und Philipp Schneider erhielten die Freimitgliedschaft.

13. November 2014- Gelungener Abend

Wertschätzung und Dank überbrachten Regierungspräsident Robert Küng und Roland Haas, Leiter DS Personal den zahlreich anwesenden Mitarbeitenden, die 2014 in den Ruhestand treten resp. getreten sind. Interessante Ausführungen von Kudi Müller zum FCL von früher und heute und ein feines Abendessen und etwas Musik, schlossen den Abend, der von allen sehr geschätzt worden ist, ab.


Jahr 2013

Medienmitteilungen/Leserbriefe



Seit 100 Jahren in Bewegung für Sie > die Jubiläumszeitung (PDF)


Veranstaltungen des Verbandes

100 Jahre Luzerner Staatspersonalverband - er Lspv kämpft seit 1913 für attraktive Arbeitsbedingungen.

An der Mitgliederversammlung vom Donnerstag, 14. März 2013, feiert der Luzerner Staatspersonalverband in der Swissporarena Luzern sein 100-Jähriges Bestehen. Zu seinen Verdiensten gehören unter anderem die Gründung der Pensionskasse und einer Sterbekasse für die Hinterbliebenen, Einführung der Betriebsunfallversicherung, die 5-Tage-Woche, Besoldungsanpassungen und der Ausgleich der Teuerung auf den Löhnen. Zudem setzte er sich für attraktivere, sichere Arbeitsplätze, Chancengleichheit oder Weiterbildungsmöglichkeiten ein.

„Fast alles, was heute für die Staatsangestellten selbstverständlich ist, geht auf die Initiative des Staatspersonalverbandes zurück“, fasst Geschäfts­führerin Helga Christina Stalder die Leistungen des Luzerner Staats­personal­verbandes zusammen. Der Verband der Luzernischen Beamten und Angestellten, wie der Lspv anfänglich hiess, wurde 1913 in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten gegründet mit dem Ziel, eine Alters-, Witwen- und Waisenrente zu schaffen sowie die Besoldung der Beamten und Fest­angestellten anzupassen.

„Armut war weit verbreitet, und auch die Besoldung und die Anstellungsbedingungen der Angestellten der öffentlichen Hand des Kantons Luzern waren unzureichend“, führt der aktuelle Präsident Peter Dietschi aus. „Die Beamten verlangten nach einem Netzwerk, das ihre berechtigten Anliegen gegenüber dem Arbeitgeber vertreten konnte.“

Erste Meilensteine

Schon an der zweiten GV verabschiedeten die Mitglieder die Pensions­kassenstatuten, die im neu geschaffen Informationsmedien, dem „Korrespondenzblatt“, veröffentlicht wurden.1918 wurden die ersten Dienstleistungen wie z.B. eine ausserordentliche Kartoffelversorgung für die Mitglieder, 1919 die ersten Weiterbildungskurse zusammen mit dem Schweizerischen Postbeamtenverband ins Leben gerufen. 1936 verhinderte der Vorstand einen Lohnabbau und gründete die Sterbekasse für Hinterbliebene. 1941, mitten im Zweiten Weltkrieg, beantragte er eine Kriegssteuerungszulage und später 150 Franken als Dienstaltersgeschenk nach 25 Dienstjahren sowie ein einheitlicheres Ferienreglement. Und immer wieder stellte er Anträge für Besoldungserhöhungen und Verbesserungen der Anstellungsbedingungen.

Nach einem freien Samstag kommt die 5-Tage-Woche

In der Zeit zwischen 1954 und 1960 forderte der Verband eine Betriebsunfall­versicherung, jeden dritten Samstag arbeitsfrei zu erklären und Lohnerhöhungen, um die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten. Auf seine jahrelangen Interventionen hin wird der 26. Dezember und auch der 2. Januar zum arbeitsfreien Tag erklärt, wobei die Stunden im folgenden Jahr nachzuarbeiten waren. Zudem werden erstmals Italienisch- und Französischkurse durchgeführt. 1962 wird endlich die vierprozentige Lohnerhöhung sowie eine wesentliche Erhöhung der Sozialzulagen Wirklichkeit. Nach einem Antrag im Jahr 1966 wird 1967 die Fünf-Tage-Woche versuchsweise eingeführt.

Kampf gegen das Sparen

In den frühen 70er Jahren erhalten die Staatsangestellten fünf Prozent mehr Lohn. Eine Betriebsunfallversicherung und eine neue Ferienregelung. Ende des Jahrzehnts wird die Forderung nach dem Dienstaltersgeschenk bei 25 und 40 Dienstjahren wahlweise in Form von Ferien oder Geld umgesetzt. Zehn Jahre später endet auch der Kampf für die 42-Stunden-Woche erfolgreich. Die Zeit von 1990 bis heute war geprägt von Sparmassnahmen des Arbeitgebers, gegen die sich der Verband zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalverbände ALP wehrt.

Breites Angebot für Mitglieder

Der Lspv steht allen Luzerner Staats- und Gemeindeangestellten offen und zählt gegenwärtig rund 3000 Mitglieder. Diese erhalten vom politisch neutralen und unabhängigen Verband ein breites Beratungsangebot, das sie sowohl bei Konflikten am Arbeitsplatz, rechtlichen Fragen zum Anstellungsverhältnis und den Arbeitsbedingungen nutzen können. Zudem führt der Verband attraktive Bildungs- und Informationsveranstaltungen durch. Mitglieder profitieren über­dies von zahlreichen Vergünstigungen, sei es bei Versicherungen, Theatern und Museen sowie bei einer Reihe von Geschäften. Seit 100 Jahren setzt sich der Lspv für fortschrittliche Arbeits- und Anstellungsbedingungen ein.

Jubiläumsfeier

Seinen runden Geburtstag feierte der Verband mit einer Jubiläumsveranstaltung und der 101. Generalversammlung mit prominenten Gästen, einem interessanten Referat von Zukunftsforscher Georges T. Roos und einem attraktiven Abendprogramm in der Swissporarena. Zudem kreierte der Künstler Benno K. Zehnder eine Jubiläumstasche und die Mitglieder profitieren von besonderen Jubiläumsaktionen.

Aktueller Präsident ist Peter Dietschi, Geschäftsleiter der Pro Senectute Kanton Luzern und acht Staatsangestellte aus verschiedenen Departementen bilden den Vorstand: Silvio Bonzanigo (der an der GV am 14.3.2013 demissioniert hat), Franz Egli, Franz Gerritsen (Vertreter der Pensionierten), Roger Metz, Esther Ruckstuhl Zehnder, Philipp Schneider, Sylvia Weber und Carmen A. Zimmermann.


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Den Reigen der Redner/innen eröffnet hat Regierungspräsident Guido Graf

Geschäftsführerin H.C. Stalder macht den Rückblick auf 100-Jahre Lspv

  1. Grosser Aufmarsch der Mitglieder an der Jubiläumsveranstaltung
  2. Am Nachmittag bei den Rundgängen durch die Swissporarena Luzern
  3. Schwungvoller Auftakt mit dem Spiel der Luzerner Polizei
  4. Den Reigen der Redner/-innen eröffnet hat Regierungspräsident Guido Graf
  5. Zukunftsforscher Georges T. Roos sagte die Zukunft in 20 Jahren voraus
  6. Geschäftsführerin H.Ch. Stalder schaute 100 Jahre zurück
  7. Die Jubiläumsaktionen stiessen auf grosses Interesse
  8. Das Essen schmeckte allen ausgezeichnet.
  9. Hauswart "Veri" brachte die Gäste zum Schmunzeln und Lachen.

Verabschiedung:

Am Mittwoch, 21.11.2012 fand die Verabschiedung der im Jahr 2012 in den Ruhestand getretenen Staatsangestellten im Hotel Wilder Mann, Luzern, statt.

Die Mitarbeitenden wurden im Rahmen eines feinen Nachtessens von Yvonne Schärli, Regierungspräsidentin und Roland Haas, Personalchef verabschiedet.

1460 Dienstjahre waren an der Veranstaltung „anwesend“ – dies hat Personalchef Roland Haas errechnet und gleich auch eine weitere Zahl geliefert: Im Durchschnitt sind es 24 Dienstjahre, die die Anwesenden geleistet haben.

Gute Stimmung, angeregte Gespräche, viel Neues, das es im Ruhestand zu entdecken gibt und auch etwas Wehmut kam auf, wenn man über die Kollegen/-innen, das Team und die interessanten Arbeiten und Begegnungen berichtete, die man im Laufe der Zeit beim Arbeitgeber Kanton Luzern hatte. Auch auf die vielen Reformen, Sparprogramme undAenderungen, die immer wieder Neues gebracht haben und deren Aenderungen es mitzutragen galt, boten genügend Gesprächsstoff, um nicht vor 23.30h das gemütliche Säli im Wilden Mann zu verlassen.

Was ich dem Arbeitgeber ausrichten solle von den Frisch-Pensionierten ist dies: „Es ist eine gute Sache, dieser Abend. Man habe sehr gerne daran teilgenommen und man dankt herzlich dafür!“

H.C. Stalder, Lspv


Jahr 2012

Politik

Die Personalverbände haben sich im November 2012 gegen das 185 Massnahmen grosse Sparpaket gewehrt. Insbesondere hat sich der Lspv für die Beibehaltung der heutigen Dienstaltersgeschenkregelung für die Staatsangestellten und die Lehrerschaft. Rund 170 Millionen Franken sollten laut Regierung in den nächsten zwei Jahren eingespart werden. Am stärksten betroffen wären das Bildungs- und Gesundheitswesen gewesen.

Für den Antrag, die jetzige Dienstaltersgeschenkregelung für die Staatsangestellten und die Lehrerschaft beizubehalten, hatte der Kantonsrat kein Einsehen. Das Personalgesetz wird somit abgeändert und damit rund Fr. 580'000 jährlich (Annahme der Regierung) gespart. Unserer Ansicht nach ist das ein ganz falsches Signal (siehe Brief Dienstaltersgeschenk an den Kantonsrat).

Auch der Widerstand der Lehrerschaft gegen die grossen Sparmassnahmen war gross. Am 10. Dezember reisten 1500 Schüler/-innen an und zerlegten symbolträchtig ein rosarotes Riesensparsäuli vor dem Regierungsgebäude.

Der Kantonsrat entschied in der anschliessenden Session dann doch 7 Sparmassnahmen aus dem Budget zu kippen:

  • der Übertritt ans Kurzzeitgymnasium soll weiterhin auch nach der 3. Sekundarklasse möglich sein (Budgetverschlechterung 2,5 Millionen jährlich (ab dem Schuljahr 2018/19)
  • das Schulgeld für die nachobligatorische Schulzeit wird nicht erhöht (Belastung Budget Fr. 125000 Franken)
  • die weitere Subventionierung des Instrumentalunterrichts wird bewilligt (Belastung Budget Fr. 283'000)
  • die Einsparung beim Tastaturschreiben an den Kantonsschulen wurde nicht gutgeheissen (Belastung Fr. 100'000
  • auf die Erhöhung des Schulgeld in den volkschulischen Angeboten bei der Berufs- und Weiterbildung wird verzichtet (Belastung Fr. 20'000)
  • die Mensapreise an den Gymnasien werden nicht erhöht (Belastung Fr. 400'000)
  • die Ansätze bei der Berufs- und Weiterbildung für Unterkunft und Verpflegung werden nicht erhöht (Belastung Fr. 75'000)
  • an die Ausbildung von Forstwart-Lehrlingen muss der Kanton weiter bezahlen (Belastung Fr. 50'000).

Insgesamt waren 30 Anträge im Kantonsrat gegen das Budget der Regierung gestellt worden. Drei Viertel davon wurden abgelehnt. Damit beträgt das Defizit für das kommende Jahr bei einem Gesamtaufwand von 3,6 Milliarden Franken rund 11,5 Millionen Franken. Die oben erwähnten Anträge belasten das Budget insgesamt mit 1.05 Millionen Franken.

Der Lspv wünscht ein gutes Neues Jahr und wünscht sich für die Staatsangestellten und die Lehrerschaft ein sparpaketloses wieder einmal besoldungsansteigendes Jahr 2013!

H. C. Stalder, Geschäftsführerin

  • Flyer "RUINÖSES SPAREN ZERSTÖRT" (PDF)
  • Lspv - Brief an den Kantonsrat (PDF)


Medienmitteilungen/Leserbriefe

19.04.2012 / Leserbrief Neue Luzerner Zeitung (LB von R. Vonarburg und unsere Antwort darauf):
„Konkurrenzfähige Löhne sind unabdingbar“
Bei der Forderung nach Anpassung der Löhne des Staatspersonals, der Lehrpersonen und der Angestellten der öffentlichen Betriebe im Kanton Luzern geht es nicht ums Jammern. Es geht um Fragen der Lohngerechtigkeit und Konkurrenzfähigkeit. Bei den heutigen Löhnen der Arbeit-nehmenden besteht Handlungsbedarf, dies wird in Studien längst von wirtschaftsnahen Experten bestätigt. Der Regierungsrat formulierte es in der Botschaft zur Teilrevision des Personalrechts (B 190 vom 15. März 2011) so:
"Der Arbeitgeber Kanton Luzern weist gegenwärtig ein unterdurchschnittliches Lohnniveau auf. Gegenüber den anderen Kantonen beträgt der Unterschied rund vier Prozent... Zum Teil bestehen Probleme bei der Rekrutierung von aus-reichend qualifiziertem Personal. Zudem mehren sich die Zeichen für eine latente Unzufriedenheit der Mitarbeitenden wie der Führungsverantwortlichen mit den Löhnen."
Am meisten betroffen sind Lehrpersonen, Mitarbeitende in der Pflege und Fachkräfte in den Spitälern sowie in allen Be-reichen der Verwaltung bis hin zum obersten Kader.

Seit 1990 sind die Löhne in der Tat auch für die Angestellten des Kantons gestiegen. Die Lohnschere ist gegenüber der Privatwirtschaft und den anderen Kantonen dennoch zu Ungunsten der öffentlichen Angestellten Luzerns ausein-andergegangen. Es finden deswegen Abwanderungen in angrenzende Kantone und zu anderen vergleichbaren Arbeitgebern statt. Eine Anpassung der Löhne ist unabdingbar geworden!

Peter Dietschi, Präsident Lspv und die Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalorganisationen (ALP).


Veranstaltungen des Verbandes

8. Juli 2012: Slow down – take it easy - Entschleunigung

Es ist hektisch, um nicht zu sagen stressig geworden und viele Mitarbeitende grosser wie kleiner Unternehmen ächzen unter der Last der Arbeit. Der Slogan des Bundesamtes für Verkehrssicherheit „slow down – take it easy“ gilt genauso für unsere Arbeitswelt. Entschleunigung ist angesagt angesichts der Flut von Informationen, Aufgaben und der Komplexität von Arbeitsprozessen. Doch wie „vermenschlichen“ wir eine Arbeitswelt, die durch Effizienzsteigerung und Optimierung an die Grenze gelangt ist? – Indem wir sie, „bottom up“ und Mitarbeiter-zentriert neu gestalten.
Die Forschungsgruppe CC Design and Management der Hochschule Luzern – Design & Kunst hat eine Methode entwickelt, wie mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nach stimmigen Lösungen gesucht werden kann.

Pilotteam gesucht:
Für eine erste Durchführung unseres Beratungsprogramms für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz suchen wir ein Pilotteam.

Projektbeschrieb (PDF)


Verabschiedung - Kommentar ohne Bilder

Am Mittwoch, 21.11.2012 fand die Verabschiedung der im Jahr 2012 in den Ruhestand getretenen Staatsangestellten im Hotel Wilder Mann, Luzern, statt.

Die Mitarbeitenden wurden im Rahmen eines feinen Nachtessens von Yvonne Schärli, Regierungspräsidentin und Roland Haas, Personalchef verabschiedet.

1460 Dienstjahre waren an der Veranstaltung „anwesend“ – dies hat Personalchef Roland Haas errechnet und gleich auch eine weitere Zahl geliefert: Im Durchschnitt sind es 24 Dienstjahre, die die Anwesenden geleistet haben.
Gute Stimmung, angeregte Gespräche, viel Neues, das es im Ruhestand zu entdecken gibt und auch etwas Wehmut kam auf, wenn man über die Kollegen/-innen, das Team und die interessanten Arbeiten und Begegnungen berichtete, die man im Laufe der Zeit beim Arbeitgeber Kanton Luzern hatte. Auch auf die vielen Reformen, Sparprogramme undAenderungen, die immer wieder Neues gebracht haben und deren Aenderungen es mitzutragen galt, boten genügend Gesprächsstoff, um nicht vor 23.30h das gemütliche Säli im Wilden Mann zu verlassen.

Was ich dem Arbeitgeber ausrichten solle von den Frisch-Pensionierten ist dies: „Es ist eine gute Sache, dieser Abend. Man habe sehr gerne daran teilgenommen und man dankt herzlich dafür!“

H.C. Stalder, Lspv


15. März 2012 - Lspv-Mitgliederversammlung

Lspv-Mitgliederversammlung vom 15. März 2012 nutzten 230 Mitglieder das Angebot, die Uni Luzern mit Rektor P. Richli und seinem Team zu besichtigen und mit Georges T. Roos in die Zukunft zu schauen und an der anschliessenden Versammlung teilzunehmen.

Präsident P. Dietschi forderte, dass die Regierung allein die Löhne festlegen soll und zeigte auf, dass sich der öffentliche Dienst in Luzern mit Spitzenorganisationen messen kann und dass beider Rekrutierung von Fachkräften und insbesondere von hochqualifiziertenMitarbeitenden zunehmend Rekrutierungsschwierigkeiten bestehen. Die Gründe liegen einerseits auf zunehmend höheren beruflichenAnforderungen vom Arbeitgeber her und andererseits bei nicht mehr konkurrenzfähigen Löhnen und Lohnnebenleistungen

Präsident Peter Dietschi und alle Vorstandsmitglieder wurden für zwei Jahre wiedergewählt.

Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Gewinn ab und wurde einstimmig genehmigt.

Zudem wurden die Aktivitäten zum 100 Jahr Jubiläum des Verbandes im Jahr 2013 zustimmend zur Kenntnis genommen.

Der Abend klang mit einem reichhaltigen Apéro im Restaurant der Uni/PHZ aus.

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Viele interessierte Mitglieder an der 100. GV an der Uni Luzern....und am Apéro.


Budget Kanton Luzern 2012 genehmigt:
Das Warten hatte am 20. März 2012 ein Ende. Der Kantonsrat beschloss nach langer Diskussion das überarbeitete Budget. Damit verbunden sind keine Steuererhöhung aber mehrere Reduktionen in den Budgets der einzelnen Dienststellen aller Departemente. Damit wird der Kanton mit all seinen Dienststellen im finanziellen Bereich wieder handlungsfähig. Für das Staatspersonal und die Lehrpersonen ist die Umsetzung des Personalkostenanstiegs von 1% wichtig.
Gemäss Entscheid des Regierungsrates steht im beschlossenen Budget 2012 ein Anstieg der Personalkosten von 1.0% gegenüber dem Jahr 2011 zur Verfügung. Dazu kommt der Mutationseffekt von 0.5%. Damit dem Personal und den Lehrpersonen durch die Ver-schiebung der Lohnrunde auf den 1. März 2012 kein Ausfall entsteht, hat der Regierungsrat beschlossen, die Monate Januar und Februar durch eine einmalige generelle Lohnanpassung abzugelten. Der Prozentsatz beträgt 2/10 von 1.5%, somit 0,3 Prozent. Für lohn-wirksame Massnahmen stehen 1.8 Prozent auf den 1. März 2012, resp. auf Beginn des Schuljahres 2012 /13 zur Verfügung.

0,8% werden für den linearen Anstieg (Kaufkrafterhaltung) eingesetzt. 1 % ist für individuelle Massnahmen und/oder Lohnklassenwechsel für die Lehrpersonen der Volksschule oder Stufenanstieg für die übrigen Lehrpersonen reserviert. Uns ist klar, dass die Vorbereitungen für das Budget 2013 längst begonnen haben und wir uns gegen Sparmassnahmen im Personal-/Besoldungsbereich weiter wehren müssen.

H.C. Stalder, Geschäftsführerin Lspv


Jahr 2011

Medienmitteilungen/Leserbriefe

Lesen Sie hier den gesamten Newsletter vom Dezember 2011 (PDF)

Politik

12. Dezember: Kantonsrat lehnt Budget 2012 ab

Durch die Rückweisung befürchtet der Lspv vermehrte Sparmassnahmen auch beim Personal!

Solange das Budget 2012 nicht genehmigt ist, sind die angekündigten Lohnanpassungen für das Staatspersonal und die Lehrerschaft sistiert – die für dieses Jahr bereits von 1.5 auf 1 Prozent gekürzt worden waren.

Die Personalverbände warten auf detaillierte Angaben, wo beim Personal gespart werden soll. Grundsätzlich haben sie kein Verständnis für weitere Sparmassnahmen beim Personal, denn:

Erstens wurde die Besoldungsentwicklung des Staatspersonal und der Lehrpersonen in den „fetten Jahren“ der Luzerner Finanzen stets flachgehalten mit der Begründung, auch dann das Personal nicht leer ausgehen zu lassen, wenn die Kantonskassen weniger voll seien.

Zweitens hat der Regierungsrat seit Juni 2011 einen Massnahmenkatalog erarbeitet, der den Arbeitsplatz Schule in den nächsten vier Jahren attraktiver machen soll. Je nach Entscheid des Kantonsparlaments läuft dieser Bericht nun Gefahr, zur Makulatur zu verkommen.

Wir beobachten die aktuelle Diskussion mit Interesse und Besorgnis.

Wir befürchten, dass weitere Sparbemühungen zu einem Lohnstopp führen könnten. Dadurch würde vor allem auch der längst fällige Entwicklungsprozess im Schulbereich behindert. Sie würden aber auch dazu führen, dass die Löhne der Staatsangestellten bei verschiedenen Berufsgruppen noch mehr an Attraktivität verlieren und vermehrt Rekrutierungsprobleme entstehen.


Jahr 2010

Medienmitteilungen/Leserbriefe

Newsletter April 2010 mit den Themen:

Generalversammlung, Revision Besoldungssystem, Lohnerhöhungen sind gerechtfertigt und Budgetvorgabe. Lesen Sie weiter (PDF)

Newsletter November 2010 mit den Themen:

Besoldungsanpassungen, Erhöhung der ALV-Beiträge und Englisch lernen mit dem Lspv
Lesen Sie weiter (PDF)



Jahr 2009

Medienmitteilungen/Leserbriefe

Politik

Veranstaltungen des Verbandes

Jahr 2008

Politik

Petition an den Kantonsrat: "Die Preise steigen, die Löhne müssen mithalten" (PDF)

Veranstaltungen des Verbandes


Nachtdienstabbau Protestkarte (PDF)


Jahr 2007

Politik

Lspv Mitglieder Grossratswahlen 2007 (PDF)

Wahlempfehlung Nationalrat 2007 (PDF)

Staatsrechnung 2006 - die Meinung des Lspv (PDF)


Jahr 2006

Medienmitteilungen/Leserbriefe

7. April 2006 - Leserbrief: "Plötzlich eine Milliarde mehr Kantonsschulden"(PDF)

Veranstaltungen des Verbandes

Generalversammlung 6. April 2006 (PDF)

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